Sommerbrief 2026 - Neues vom Rexinger Synagogenverein
Die Vorsitzende Andrea Dettling berichtet über Aktivitäten in 2026 und gibt eine Vorschau auf das Vereinsjubiläumsjahr 2027
Ausblick auf das 2. Halbjahr 2026 und das Vereinsjubiläum in 2027 im Sommerbrief 2026
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Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde des Rexinger Synagogenvereins,
nach der Sommerpause starten wir unser Programm am ersten Septemberwochenende. Was es noch Neues aus dem Verein zu berichten gibt und Sie im kommenden Jahr, in dem wir unser 30jähriges Jubiläum feiern werden, erwartet, finden Sie im beigefügten Sommerbrief.
Abschließend laden wir Sie gerne nochmals zu unserem Programm am ersten Septemberwochenende ein:
Samstag, 5. September 2026, 14.30 Uhr Vortrag zur „NS-Verfolgung der Jenischen-Familie Reinhardt aus Untermusbach“ In Kooperation mit dem genealogischen Arbeitskreis Familiengeschichte heute, Dornstetten
Ort: Oberes Torhaus (Erdgeschoss) in Dornstetten, Hauptstr. 12, Referent Fritz Peter, Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Weitere Infos finden Sie hier: Link
Sonntag, 6. September 2026, 14 Uhr - noch freie Plätze verfügbar -
Themenwegführung durch das Dorf zum jüdischen Leben in Rexingen – „Liebe und Hoffnung“
Interessant auch, wenn Sie schon mal dabei waren! Erstmals führt unser Rundgang auch in das Rexinger Rathaus. Dort erhalten wir einen Einblick in die historische Jahrgerichtsordnung der Johanniter, in der auch Vorschriften für die jüdische Bevölkerung festgehalten wurden. Anhand einzigartiger hebräischer Eheverträge – Ketubot – zeigen wir außerdem, wie jüdische Frauen durch traditionelle Ehevereinbarungen rechtlich und wirtschaftlich abgesichert wurden. Ein besonders eindrücklicher Ort ist die ehemalige Arrestzelle. Hier mussten einige jüdische Rexinger die Nacht verbringen, bevor sie am nächsten Tag deportiert wurden. Der Ort macht die Entrechtung und Verfolgung unmittelbar erfahrbar und erinnert an die Menschen, deren Leben von einem Tag auf den anderen zerstört wurde.
Das Motto zum diesjährigen Europäischen Tag der Jüdischen Kultur lautet „Liebe“. Daran anknüpfend werden wir bei unserem Rundgang verschiedene Formen der Liebe thematisieren: die Liebe zwischen Eltern und ihren Kindern, die Eltern dazu brachte, ihre Kinder allein auf eine Reise ins Ausland zu schicken, um sie vor den Nationalsozialisten zu retten. Die Liebe zwischen Ehepartnern, die sich in den Ketubot widerspiegelt. Und schließlich die Liebe zur verlorenen Heimat, die bis heute Nachkommen ehemaliger jüdischer Familien nach Horb und Rexingen führt.
So verbindet der Rundgang historische Orte und Dokumente mit persönlichen Geschichten – und zeigt, dass jüdisches Leben nicht nur von Verfolgung und Verlust erzählt, sondern auch von Familie, Zusammenhalt, Hoffnung und Liebe.
Treffpunkt: Ehemalige Synagoge Rexingen (Parken im Schulhof oder an der Johanniterhalle)
Anmeldung bitte an kontakt@ehemalige-synagoge-rexingen.de oder tel. 0157 3116 4886 Weitere Infos finden Sie hier: Link
Unseren aktuellen Veranstaltungskalender bis Januar 2027 finden Sie hier: Link
Gerne dürfen Sie die Einladung an Freunde und Bekannte weitergeben. Auf ein baldiges Wiedersehen!
Viele Grüße auch im Namen des Vorstands und Beirats
Andrea Dettling
1. Vorsitzende
Träger- und Förderverein Ehemalige Synagoge Rexingen e. V.
Freudenstädter Str. 16, 72160 Horb a.N.
Tel. 0157 3116 4886
vorstand@ehemalige-synagoge-rexingen.de
www.ehemalige-synagoge-rexingen.de