Rundgang

Horb unter dem Hakenkreuz

Gleichschaltung in Horb ab 1933 verbunden mit der Verfolgung von jüdischen Menschen, von Beziehungen mit Kriegsgefangenen , Orte der Ausraubung und des Unrechts

Distanz
Ca. 1,7 Kilometer
Dauer (Wegstrecke)
Ca. 60 Minuten
Routenbeschreibung
Der Rundgang beginnt am P17 Flößerwasen und führt anschließend durch die Horber Altstadt zu zentralen Orten der nationalsozialistischen Herrschaft und Verfolgung. Die Route verbindet historische Gebäude, öffentliche Plätze und Erinnerungsorte, an denen die Auswirkungen der NS-Diktatur bis heute nachvollziehbar sind. Insgesamt umfasst der Rundgang etwa 1,7 km und kann in rund 60 Minuten (ohne Aufenthaltszeit an den Stationen) begangen werden.

Einleitung

Der Rundgang „Horb unter dem Hakenkreuz“ führt zu authentischen Orten der nationalsozialistischen Herrschaft und Verfolgung in Horb am Neckar. Anhand der Stationen werden verschiedene Formen der Verfolgung aufgezeigt, insbesondere die der jüdischen Bevölkerung, aber auch anderer Opfer des NS-Regimes. Zugleich wird die Rolle örtlicher Behörden und Institutionen beleuchtet.

Die Stationen erzählen von Ausgrenzung, Entrechtung und Gewalt, aber auch von den persönlichen Schicksalen der Menschen, die an diesen Orten lebten, arbeiteten oder verfolgt wurden. Historische Gebäude und Stolpersteine machen die Auswirkungen der nationalsozialistischen Herrschaft zwischen 1933 und 1945 dort erfahrbar, wo sich die Ereignisse abspielten.

Stationen