Wieviel Heimat braucht der Mensch?
Lesung und Gespräch zu Texten von Jean Améry
- Abgelaufen
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Datum der Veranstaltung SO 01.03.2015
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Uhrzeit der Veranstaltung 17:00 Uhr
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Ort der Veranstaltung Ehemalige Synagoge Rexingen
- Adresse
- Ehemalige Synagoge Rexingen
Freudenstädter Str. 16
72160 Horb-Rexingen
Route finden - Gäste
- Peter Binder
Prof. Karl-Josef Kuschel
Michael Theurer (MdEuP) - Eintritt
- Eintritt frei
Jean Améry, im Oktober 1912 als Hans Mayer in Wien geboren, zählt zu den bedeutendsten europäischen Intellektuellen der 1960er und 70er Jahre. Seine Erfahrungen in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern verarbeitete der Philosoph und Schriftsteller eindringlich in seiner Essaysammlung Jenseits von Schuld und Sühne, die zu den zentralen Texten der deutschsprachigen Holocaustliteratur gehört. Alle fünf Essays - darunter auch: „Wieviel Heimat braucht der Mensch?" - sind heute noch hochaktuell.
Mit diesen Texten hat sich der Künstler KH Schmeißer intensiv auseinandergesetzt und sie nahmen Einfluss auf seine Figurenmalerei.
Der Abend beginnt mit einer Lesung aus Jenseits von Schuld und Sühne mit Peter Binder, Moderator bei SWR. Danach sprechen Michael Theurer, MdEuP, Vorsitzender des Träger und Fördervereins Ehemalige Synagoge Rexingen, und der Tübinger Religionswissenschaftler Prof. Karl-Josef Kuschel über die von Jean Améry aufgeworfenen Fragen nach den Bedingungen des Menschseins.
Die Lesung erfolgt mit freundlicher Genehmigung durch Klett-Cotta.