„Der Dachdecker von Birkenau"
„...doch ich vergesse auch nicht das Schlechte." (<strong>Mordechai</strong> <strong>Ciechanower</strong>)
- Abgelaufen
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Datum der Veranstaltung DO 07.05.2015
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Uhrzeit der Veranstaltung 20:00 Uhr
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Ort der Veranstaltung Subiaco Kino im Kurhaus
- Adresse
- Subiaco Kino im Kurhaus
Promenadenplatz 1
72250 Freudenstadt
Route finden - Eintritt
- 5,00 Euro
- Veranstalter
- Subiaco Kino Freudenstadt
Kreisvolkshochschule Freudenstadt
Katholische Erwachsenenbildung Kreis Freundenstadt
Rexinger Synagogenverein - Hinweise
- Die Filmvorführung wird wiederholt am:
11. Mai, 13. Mai 2015
„An das Gute erinnert man sich gerne", sagt Mordechai Ciechanower, „doch ich vergesse auch nicht das Schlechte." Wie auch sollte er die Ermordung seiner Mutter und seiner beiden Schwestern vergessen, die ihm in dem Lager genommen wurden, das später zum Symbol für den nationalsozialistischen Massenmord wurde?
Er selbst überlebte das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau im Dachdeckerkommando. Mordechai Ciechanower, der mit seiner Familie in Israel lebt, stammt aus dem polnischen Städtchen Maköw Mazowiecki. Er hat sich vorgenommen, seine Erinnerungen weiterzugeben, so lange er atmen kann und löst damit nicht zuletzt ein Versprechen ein, das er jenen gab, die nicht überleben durften.
In Johannes Kuhns Dokumentarfilm „Der Dachdecker von Birkenau" sucht der 89-|ährige Zeitzeuge auch alle weiteren Konzentrationslager auf, in die er nach anderthalb Jahren Auschwitz verschleppt wurde: Stutthof, Hailfingen-Tailfingen, Dautmergen und das berüchtigte Lager Bergen-Belsen. Am Ort des DP-Lagers Feldafing schließlich wird eine schöne Erinnerung wach: die überraschende Begegnung mit seinem totgeglaubten Vater wenige Wochen nach der Befreiung.
An jeder der Stationen kommt der engagierte Protagonist mit Menschen vor Ort ins Gespräch und beweist, dass Hass dem einst Gehassten fremd ist. Mordechai Ciechanower beeindruckt durch eindringliche Schilderungen, seine Musikalität und trotz allem, was er in seiner Jugend durchmachen musste durch Optimismus und einen einzigartigen Humor.