12. August 2019 in Veranstaltungen

Ausstellung: "In schwindendem Licht". Spuren jüdischen Lebens in Osteuropa

Der Schornstein in der Synagoge von Probischna, Galizien, weist auf die sowjetische Nachnutzung als Fabrik hin.
Der Schornstein in der Synagoge von Probischna, Galizien, weist auf die sowjetische Nachnutzung als Fabrik hin.
Art: Fotoausstellung
Datum: 18. August bis 29. Dezember 2019
Zeit: samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr
Ort: Museum Jüdischer Betsaal Horb

Um Spuren jüdischen Lebens in Osteuropa in den alten Landstrichen Bukowina, Galizien, Bessarabien, Wolhynien und Podolien geht es in der neuen Ausstellung im Museum Jüdischer Betsaal Horb.

Zerfallende oder umgenutzte Synagogengebäude, versinkende Friedhöfe und verblichene Inschriften auf Häusern gehören zu den Motiven des Kölner Fotografen Christian Herrmann, dessen eindrucksvolle Bilder vom 18. August bis zum 29. Dezember 2019 im Museum am Ihlinger Tor zu sehen sind.
Es sind die letzten Zeugnisse einer ausgelöschten, multi-ethnischen, vielsprachigen Lebenswelt in unseren östlichen Nachbarländern, wo bis zum Holocaust die größte jüdische Bevölkerungsgruppe weltweit zu Hause war.

Zur Eröffnung der Ausstellung am 18. August um 16.00 Uhr wird
Christian Herrmann anwesend sein und mit Michael Zerhusen über seine Spurensuche und seine fotografischen Arbeiten sprechen.


In schwindendem Licht

Spuren jüdischen Lebens in Osteuropa
Fotografien von Christian Herrmann
Vom 18. August bis zum 29. Dezember 2019 
im Museum Jüdischer Betsaal Horb, Fürstabt-Gerbert-Str. 2.
Samstags und sonntags von. 14.00 bis 17.00 Uhr
oder nach Vereinbarung.

Adresse: Fürstabt-Gerbert-Str. 2
Weitere Informationen: Zur Ausstellungseröffnung ist der Fotograf Christian Herrmann anwesend und wird mit Michael Zerhusen über seine Bilder sprechen.