Good Neighbors – Bad Times Echoes of my Father's German Village

Good Neighbors – Bad Times

Zehn Jahre nach dem Erscheinen des Buches von Mimi Schwartz über jüdische und christliche Nachbarn in Rexingen erhält die Autorin einen Brief aus Südaustralien, der sie veranlasst, die Dorfgeschichte wieder aufzugreifen. Der Absender Max Sayer ist 88 Jahre alt und schreibt, dass er fünf Häuser oberhalb ihres väterlichen Hauses aufgewachsen ist.

Die Familien haben sich nie kennengelernt, weil die katholischen Sayers gerade einzogen, als die jüdischen Löwengarts ihr Haus verkaufen mussten und vor den Nazis flohen.
Max Sayer erzählt in seinen unveröffentlichten Erinnerungen über seine Kindheit in Rexingen während der Hitlerjahre. Für Mimi Schwartz ist es, als ob die beiden Texte aus verschiedenen Fenstern der Geschichte miteinander sprechen würden.

In der Neufassung von Good Neighbors, Bad Times verwebt sie Auszüge aus den Erinnerungen von Max Sayer mit ihrem ursprünglichen Text. Was hat Nachbarschaft damals bedeutet, und können wir daraus Lehren für unseren heutigen Umgang mit unseren Nachbarn ziehen? Angesichts des Anwachsens von Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit, in der Welt scheint diese Erkundung dringender denn je.

Mehr im Video: https://mimischwartz.net/good-neighbors-bad-times-revisited/

Herausgeber: Mimi Schwartz
Seitenanzahl/Einband: 263 Seiten, kartoniert.
Sprachen: Englisch
ISBN: 978-0-8032-2640-1
Verlag: University of Nebraska Press
Preis: € 16,00

Erhältlich bei: Über den Buchhandel
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